Wenn Hunde zu viel bellen

Ein Hund, der bellt, ist aufgeregt. Sie dürfen ihn besänftigen, ablenken oder bestechen, niemals aber schimpfen. Und immer zuerst seinen Namen sagen, damit er sich angesprochen fühlt.
 
Verhalten: Bellen © animals-digital.de
Lenken Sie den Hund ab, dann wird er das Bellen schlicht und einfach vergessen.
Was hat er nur? Wenn Ihr Hund bellt, dann dürfen Sie sich das ruhig fragen. Denn es gibt immer einen Grund: Entweder der Hund hat Angst. Oder er möchte seinen Menschen auf etwas Wichtiges aufmerksam machen. Oder er droht mit seinem Bellen einem Artgenossen. Die schlechte Nachricht: Nicht immer werden Sie herausfi nden, was der Grund für das Bellen ist. Die gute Nachricht: Mit unseren Tricks bringen Sie Ihren Hund aber garantiert dazu, damit aufzuhören!

1. ALLES IST GUT

Vielen Hunden reicht es, zu wissen, dass ihr Mensch Herr der Lage ist und dass er ihr Bellen registriert hat – es aber aus seiner Sicht keinen Anlass zur Beunruhigung gibt. Und genau dieses Gefühl vemitt eln Sie, indem Sie ruhig mit dem Hund sprechen und ihn so besänft igen. Auf keinen Fall schimpfen: Ein Hund, der bellt, ist aufgeregt. Ein Mensch, der schimpft , auch. Und so schaukeln Sie sich gegenseitig auch noch hoch, anstatt als Chef für Ruhe zu sorgen.

2. DA STAUNST DU, WAS

Dieser Trick ist verblüff end – im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn Ihr Hund nicht zu bellen aufh ört, dann tun Sie etwas, was Sie sonst absolut nie tun. Das kann (je nach Ihren sonstigen Gewohnheiten) vom Kopfstand bis zum Purzelbaum alles sein. Ihr Hund wird so verblüfft und dadurch verunsichert sein, dass er sein Bellen unterbricht. Und schon sind Sie im Vorteil: Nutzen Sie die Pause, um ihn zu loben und zu belohnen. Er wird es sich merken.

3. HM, DAS IST LECKER!

Kennen Sie einen unbestechlichen Hund? Wir nicht. Für ein Leckerli tun Hunde fast alles und das nutzen wir Menschen natürlich aus: Sehr viele Erziehungsmethoden basieren auf der Bestechung mit Leckerlis. Lassen Sie den Hund ein, zweimal bellen und rufen Sie ihn dann. Zeigen Sie ihm das Leckerli oder machen Sie ihn darauf aufmerksam, indem Sie zum Beispiel mit der Tüte rascheln. Wenn er dann sein Bellen unterbricht und zu Ihnen kommt, wird er genau dafür belohnt.

4. SPIEL TOT!

Diesen Trick beherrschen viele Hunde und es macht Spaß, ihn einzustudieren: „Spiel‘ tot!“ heißt es , wenn der Hund sich auf Kommando auf die Seite fallen lässt und reglos liegen bleibt. Bringen Sie Ihrem Hund diesen Trick bei. Denn, wenn er wieder einmal ohne Unterlass bellt, dann sagen Sie ihm ganz einfach: „Spiel‘ tot!“ Was der Hund nicht weiß: Wenn er auf der Seite liegt, kann er nicht mehr so laut bellen, weil sein Brustkorb eingeengt ist. Außerdem ist er durch den Trick auch abgelenkt und hört vermutlich sowieso auf.

5. KOMM ZU MIR!

Lenken Sie den Hund ab, dann wird er das Bellen schlicht und einfach vergessen. Streicheln Sie ihn, rufen sie ihn zu sich oder machen Sie eine kleine Übung mit ihm. Dazu können Sie den Finger an den Mund legen und eindringlich „Psssst!“ sagen. Der Hund ist durch solche Ablenkungsmanöver voll und ganz auf Sie konzentriert. Bei all diesen Methoden wird sich, wenn sie konsequent angewendet werden, ein Lerneff ekt einstellen: Irgendwann wird der Hund automatisch tot spielen, zu Ihnen kommen und aufhören, zu bellen.

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