Verhaltensauffälligkeiten mit Homöopathie erfolgreich behandeln

Für Verhaltensauffälligkeiten gibt es viele Ursachen und verschiedene Lösungen der Probleme. Neben einer Verhaltenstherapie, also einem Training, können diese auch unterstützend mit Homöopathie positiv beeinflusst und sogar vollständig gelöst werden.
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Fragen Sie immer zuerst Ihren Tierarzt.

Homöopathie heilt dadurch, dass Gleiches mit Gleichem behandelt wird. Eine Pflanze, die beispielsweise bei Berührungen Rötungen hervorruft, ist in ihrer verdünnten Form geeignet, genau solche Rötungen zu heilen. Es wird zwischen Konstitutionsbehandlungen und Symptombehandlungen unterschieden. Auch bei Tieren ist dies im Prinzip nicht anders. Bei der Konstitutionsbehandlung wird anhand bestimmter Merkmale ein homöopathisches Mittel bestimmt, das zum Zeitpunkt der Behandlung geeignet ist, sämtliche physischen und psychischen Beeinträchtigungen zu bessern. Sie gehört grundsätzlich in die Hände von Experten. Die homöopathische Symptombehandlung fußt auf einer bestimmten Anzahl von Mitteln, die erfahrungsgemäß bei bestimmten Problemen helfen. Homöopathische Symptommittel werden grundsätzlich in niedrigen bis mittleren Potenzen angewendet. Bei Verhaltensproblemen sind D 30 bis C 30 angezeigt.

Typische homöopathische Symptommittel bei Aggressionen sind zum Beispiel Nux Vomica, Aurum, Lachesis, Apis, Belladonna und Stramonium. Nux Vomica kann dem aggressiv reagierenden Hund helfen, Aurum sehr dominanten Typen, während Lachesis und Apis eher zu eifersüchtigen Tieren passen. Belladonna ist für den berührungsempfindlichen, reizbaren Hund geeignet, Stramonium kann dem typischen Angstbeißer helfen. Für letzteren kommt zuweilen auch Belladonna in Betracht.

Mittel, die meist bei Trennungsangst zur Anwendung kommen, sind Pulsatilla, Stramonium, Phosphorus oder Arsenicum. Bei Ängsten vor Geräuschen wie Feuerwerk kommen unter anderem Borax und Rhododendron in Betracht. Fürchtet der Hund den Tierarztbesuch, sind Thuja und Pulsatilla hilfreich. Natrium Chloratum unterstützt das ängstliche, depressive Tier. In der Praxis kann es sein, dass der Tierarzt ein Kombinationspräparat verschreibt, in dem eines oder mehrere der genannten Wirkstoffe enthalten sind. So findet sich beispielsweise das für mehrere Anwendungsgebiete geeignete Pulsatilla in
Metrovetsan veterinär , das oftmals für Erkrankungen von oder Problemen mit der Gebärmutter eingesetzt wird. Der Tierarzt wird individuell entscheiden welches Präparat für das jeweilige Tier das richtige ist. Alle genannten Mittel und Anwendungsgebiete sind deshalb nur Beispiele.

Grundsätzlich ist es immer besser den Tierarzt oder Tierheilpraktiker mit homöopathischer Zusatzausbildung entscheiden zu lassen. Dies ist allein schon wichtig, um organische Ursachen für die Verhaltensauffälligkeit auszuschließen.

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